Freitag, 25. April 2014

Sevilla / Sonne-Wärme-Einblicke-Ausblicke-Eindrücke

Metropol Parasol oder las Setas oder die Plilze 
Es ist dem deutschen Architekten Jürgen Mayer Hermann eine tolle Holzkonstruktion gelungen. 3.500 Kiefernholzelemente wurden verarbeitet. Ich war begeistert über das Dach des Plaza de la Encarnación. Ebenerdig ist eine Markthalle und im Keller befindet sich ein Antiquarium das unter anderem bei den Beauarbeiten freigelegte maurische und römische Relikte ausstellt. Auf den Hüten der Pilze ist ein Spaziergang mit schöner Aussicht möglich.

Catedral Santa María
"Quien no ha visito Sevilla, no ha visito maravilla." / "Wer Sevilla nicht gesehen hat, der hat noch kein Wunder gesehen." - bezugnehmend auf die Kathedrale kann ich diesem Satz nur zustimmen. Das Innere der Kathedrale ist wahrhaft gewaltig. Es ist ein ausgehöhlter Berg, ein umgestülptes Tal und die Pfeiler sind wie dicke Türme. Dennoch wirken die Säulen zerbrechlich und ließen mich erschaudern beim Fall von den Gewölben. Ich stand in einer Stalaktitenhöhle eines Riesen. Im Mittelschiff könnte Notre-Dame von Paris mit erhobenem Haupt spazieren gehen. Das ist keine Übertreibung.

Die beiden Orgeln haben gemeinsam 15.000 Pfeifen und können von einem einzigen Organisten gleichzeitig bedient werden.

Das Grab von Christoph Kolumbus wird von vier übergroßen allegorischen Figuren des damaligen Königreichs Kastilien, León, Aragón und Navarra getragen. Es ist zu bedenken, dass durch das oftmalige transportieren des toten Christopfs nur mehr 15% des Skelettes in diesem Grab ruhen. Ich frage mich wo der Rest verloren gegangen ist.

La Giralda
das ist der Glockenturm der Kathedrale und gleichzeitig das Wahrzeigen Sevillas. Einst war es das Minarett der damaligen Moschee. Der Aufstieg ist mühelos und die Aussicht atemberaubend.

Um zum Ausgang des Areals zu kommen durchquerte ich den Patio de los Neranjos. Das Grün der Bäume und die kleinen Wasserbrunnen sind eine Wohlrat für die Augen und die Seele.

Parque de María Luisa
Durch die Wirtschaftskrise 1929 wurde die Ibero-Amerikanische Ausstellung ein Flop. Der damals angelegte Park mit den Pavillions der Ausstellung, die üppigen Bäume, die kühle spendenden Zierteiche sind ein angenehmer Platz und ein beliebtes Sonntagsziel der Sevillaner. Ich liebte den Palacio Espanol. Das Gebäude ist ein Museum und hat mit einem Palast nichts am Hut. Ich mochte die Kachelbänke mit den geschichtlichen Höhepunkten Spaniens besonders. Ein würdiger Abschluss meines intensiv kulturellen Tages.





 

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