Samstag, 26. April 2014

Sevilla bis Ardales

Sevilla ohne die oftmals fotografierte, bejubelte und verehrte la Macarena gesehen zu haben, konnte an eine Abreise nicht gedacht werden. Vor wenigen Tagen war Sevilla von den Osterprozessionen geprägt. Jede Bruderschaft hat ihren Platz in der Choreographie der Semana Santa. 
Die Nazarenas eskortieren die Marienstatue in wallenden Gewändern und hohen, spitzen Kapuzen (erinnern an den Ku-klux-Klan). Die Büßer, die sich geißeln für ihre Sünden und zentnerschwere Kreuze hinter sich her schleppen für erhörte Fürbitten. Ganz Sevilla weint Tränen der Freude, wenn sie Macarena und die Trianera aus ihren Kirchen treten und Tränen der Trauer, wenn sie wieder in ihren Kirchen verschwinden bis zum nächsten Jahr. La Mascarena hat ihren Platz in der gleichnamigen Kirche in einer Gold geschmückten Nische am Altar.

Am frühen Nachmittag verließen Robert und ich Sevilla und fuhren durch ein sanft hügeliges Gebiet bis nach Ardales. Hier trafen wir Monica, die uns zu ihrer Finca Los Gamos lotste. Dieses Haus lässt sich sehen. Es ist sehr groß, geräumig und mit vielen Kunstobjekten bestückt. Der Urlaub kann beginnen.

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