2014 - Andalusien
Granada - Cordóba - Sevilla - Finca Los Gamos, Ardales (Malaga und Ronda als Tagesausflug)
Samstag, 3. Mai 2014
Mittwoch, 30. April 2014
Malaga / ein Besuch bei Picasso
Am 27. Oktober 2003 war ein
besonderer Tag „Picasso kehr in seine Geburtsstadt zurück“.
Erst nach einem
halben Jahrhundert wurde dem Wunsch von Picasso nachgegangen und ein Museum in
seiner Geburtsstadt eröffnet. 204 Werke stehen zur Verfügung, die nicht immer
alle in der Dauerausstellung gezeigt werden. In der wechselnden Ausstellung
werden Leihgaben aus Paris, Barcelona und dem Familienbesitz dargeboten.
Die Kathedrale, ist wie alle
hier erbauten Kathedralen, zumindest die ich gesehen habe, an stelle einer
maurischen Moschee und zu groß geraten. Der Innenraum 117 m Länge und 72 m
Breite. La Manquita, „die, der etwas fehlt“ weil der südliche Turm unvollendet
blieb. Besichtigung ausgelassen, drei Kathedralen in einem Urlaub reichen.
Erst nach einem
halben Jahrhundert wurde dem Wunsch von Picasso nachgegangen und ein Museum in
seiner Geburtsstadt eröffnet. 204 Werke stehen zur Verfügung, die nicht immer
alle in der Dauerausstellung gezeigt werden. In der wechselnden Ausstellung
werden Leihgaben aus Paris, Barcelona und dem Familienbesitz dargeboten.
Die Kathedrale, ist wie alle
hier erbauten Kathedralen, zumindest die ich gesehen habe, an stelle einer
maurischen Moschee und zu groß geraten. Der Innenraum 117 m Länge und 72 m
Breite. La Manquita, „die, der etwas fehlt“ weil der südliche Turm unvollendet
blieb. Besichtigung ausgelassen, drei Kathedralen in einem Urlaub reichen.
Auch Alcazaba, eine
maurische Burg auf der sich die Römer schon angesiedelt hatten, habe ich nicht
besichtigt.
Ein
wenig einkaufen im Centro hat mir mehr Freude bereitet. In Südspanien gibt es
noch viele Geschäfte, die es (noch) nicht in alle EU-Länder geschafft haben,
und das finde ich gut so.
Dienstag, 29. April 2014
Ronda „die weiße Stadt“
Ein Tagesausflug nach Ronda
von Los Gamos war die Zeit wert. Ronda ist eine unvergessliche Erscheinung der
auf zwei steile Felsmassen hinaufgehäufelten Stadt. Es ist in jede Richtung so
weit das Auge reicht üppiges, in allen Schattierungen gehaltenes Grün.
Romantik
pur. Die Seele Andalusiens macht in erster Linie seine einmalige Position aus.
Ronda liegt auf einem Felsplateau, das von den nahezu senkrecht abfallenden
Wänden einer über 100 Meter tiefen Schlucht in zwei Teile gespalten wird. Kühne
Brückenkonstruktionen verbinden die beiden Seiten der Stadt. Häuser und Gärten
drängen sich bis an den Abgrund und scheinen in die Tiefe zu schwappen.Montag, 28. April 2014
Sonntag, 27. April 2014
Eindrücke müssen verarbeitet werden
Die Nacht war schlimm. Es
war mir Kotzübel und um 3.00 Uhr morgens hat sich dann mein Magen und mein Darm
von allem Übel befreit.
Den ganzen Tag habe ich nur
mehr Wasser getrunken und mich so gut wie überhaupt nicht bewegt, regungslos
lag ich im Bett und habe geschlafen und geschlafen und geschlafen und nochmals
geschlafen.
Monica war so freundlich und
kochte mir als Nachtmahl ein Gemüsesuppe, die mir half ein wenig zu Kräften zu kommen.
Samstag, 26. April 2014
Sevilla bis Ardales
Sevilla ohne die oftmals
fotografierte, bejubelte und verehrte la Macarena gesehen zu haben, konnte an
eine Abreise nicht gedacht werden. Vor wenigen Tagen war Sevilla von den Osterprozessionen
geprägt. Jede Bruderschaft hat ihren Platz in der Choreographie der Semana
Santa.

Die Nazarenas eskortieren die Marienstatue in wallenden Gewändern und
hohen, spitzen Kapuzen (erinnern an den Ku-klux-Klan). Die Büßer, die sich
geißeln für ihre Sünden und zentnerschwere Kreuze hinter sich her schleppen für
erhörte Fürbitten. Ganz Sevilla weint Tränen der Freude, wenn sie Macarena und
die Trianera aus ihren Kirchen treten und Tränen der Trauer, wenn sie wieder in
ihren Kirchen verschwinden bis zum nächsten Jahr. La Mascarena hat ihren Platz
in der gleichnamigen Kirche in einer Gold geschmückten Nische am Altar.

Die Nazarenas eskortieren die Marienstatue in wallenden Gewändern und
hohen, spitzen Kapuzen (erinnern an den Ku-klux-Klan). Die Büßer, die sich
geißeln für ihre Sünden und zentnerschwere Kreuze hinter sich her schleppen für
erhörte Fürbitten. Ganz Sevilla weint Tränen der Freude, wenn sie Macarena und
die Trianera aus ihren Kirchen treten und Tränen der Trauer, wenn sie wieder in
ihren Kirchen verschwinden bis zum nächsten Jahr. La Mascarena hat ihren Platz
in der gleichnamigen Kirche in einer Gold geschmückten Nische am Altar.
Am frühen Nachmittag
verließen Robert und ich Sevilla und fuhren durch ein sanft hügeliges Gebiet
bis nach Ardales. Hier trafen wir Monica, die uns zu ihrer Finca Los Gamos
lotste. Dieses Haus lässt sich sehen. Es ist sehr groß, geräumig und mit vielen
Kunstobjekten bestückt. Der Urlaub kann beginnen.
Freitag, 25. April 2014
Sevilla / Sonne-Wärme-Einblicke-Ausblicke-Eindrücke
Metropol
Parasol oder las Setas oder die Plilze
Es
ist dem deutschen Architekten Jürgen Mayer Hermann eine tolle Holzkonstruktion
gelungen. 3.500 Kiefernholzelemente wurden verarbeitet.
Ich war begeistert über das Dach des Plaza de la Encarnación. Ebenerdig ist eine Markthalle
und im Keller befindet sich ein Antiquarium das unter anderem bei den
Beauarbeiten freigelegte maurische und römische Relikte ausstellt. Auf den
Hüten der Pilze ist ein Spaziergang mit schöner Aussicht möglich.
Catedral
Santa María
"Quien
no ha visito Sevilla, no ha visito maravilla." / "Wer Sevilla nicht
gesehen hat, der hat noch kein Wunder gesehen." - bezugnehmend auf die
Kathedrale kann ich diesem Satz nur zustimmen. Das Innere der Kathedrale ist
wahrhaft gewaltig. Es ist ein ausgehöhlter Berg, ein umgestülptes Tal und die
Pfeiler sind wie dicke Türme. Dennoch wirken die Säulen zerbrechlich und ließen
mich erschaudern beim Fall von den Gewölben. Ich stand in einer
Stalaktitenhöhle eines Riesen. Im Mittelschiff könnte Notre-Dame von Paris mit
erhobenem Haupt spazieren gehen. Das ist keine Übertreibung.
Die
beiden Orgeln haben gemeinsam 15.000 Pfeifen und können von einem einzigen Organisten
gleichzeitig bedient werden.

Um
zum Ausgang des Areals zu kommen durchquerte ich den Patio de los Neranjos. Das
Grün der Bäume und die kleinen Wasserbrunnen sind eine Wohlrat für die Augen
und die Seele.

Es
ist dem deutschen Architekten Jürgen Mayer Hermann eine tolle Holzkonstruktion
gelungen. 3.500 Kiefernholzelemente wurden verarbeitet.
Ich war begeistert über das Dach des Plaza de la Encarnación. Ebenerdig ist eine Markthalle
und im Keller befindet sich ein Antiquarium das unter anderem bei den
Beauarbeiten freigelegte maurische und römische Relikte ausstellt. Auf den
Hüten der Pilze ist ein Spaziergang mit schöner Aussicht möglich.
Catedral
Santa María
"Quien
no ha visito Sevilla, no ha visito maravilla." / "Wer Sevilla nicht
gesehen hat, der hat noch kein Wunder gesehen." - bezugnehmend auf die
Kathedrale kann ich diesem Satz nur zustimmen. Das Innere der Kathedrale ist
wahrhaft gewaltig. Es ist ein ausgehöhlter Berg, ein umgestülptes Tal und die
Pfeiler sind wie dicke Türme. Dennoch wirken die Säulen zerbrechlich und ließen
mich erschaudern beim Fall von den Gewölben. Ich stand in einer
Stalaktitenhöhle eines Riesen. Im Mittelschiff könnte Notre-Dame von Paris mit
erhobenem Haupt spazieren gehen. Das ist keine Übertreibung.
Die
beiden Orgeln haben gemeinsam 15.000 Pfeifen und können von einem einzigen Organisten
gleichzeitig bedient werden.
Das
Grab von Christoph Kolumbus wird von vier übergroßen allegorischen Figuren des
damaligen Königreichs Kastilien, León, Aragón und Navarra getragen. Es ist zu
bedenken, dass durch das oftmalige transportieren des toten Christopfs nur mehr
15% des Skelettes in diesem Grab ruhen. Ich frage mich wo der Rest verloren
gegangen ist.

La
Giralda
das
ist der Glockenturm der Kathedrale und gleichzeitig das Wahrzeigen Sevillas.
Einst war es das Minarett der damaligen Moschee. Der Aufstieg ist mühelos und
die Aussicht atemberaubend.
Parque de María Luisa
Durch die Wirtschaftskrise
1929 wurde die Ibero-Amerikanische Ausstellung ein Flop. Der damals angelegte
Park mit den Pavillions der Ausstellung, die üppigen Bäume, die kühle
spendenden Zierteiche sind ein angenehmer Platz und ein beliebtes Sonntagsziel
der Sevillaner. Ich liebte den Palacio Espanol. Das Gebäude ist ein Museum und
hat mit einem Palast nichts am Hut. Ich mochte die Kachelbänke mit den
geschichtlichen Höhepunkten Spaniens besonders. Ein würdiger Abschluss meines
intensiv kulturellen Tages.

Abonnieren
Posts (Atom)







